• Leben, Lachen,
    Genießen

  • Gib Dich nicht auf,
    wir helfen Dir

  • Kind sein, heute klein
    morgen groß

Geschichte der Organisationen im Diakonieverbund

Geschichte des Diakonie-Werk Landkreis Nordhausen-West e. V.

Luftbild des Gebäudekomplexes in Günzerode 2008
Luftbild des Gebäudekomplexes in Günzerode 2008
Schwestern vor der Sozialstation in der Stolberger-Straße 1995
Schwestern vor der Sozialstation in der Stolberger-Straße 1995

Über Generationen hinweg war es immer eine Aufgabe der Kirche, alten und kranken Menschen zu helfen. In der Tradition dieser Arbeit – sie wurde meist von Diakonissen geleistet – steht heute das Diakonie-Werk Landkreis Nordhausen-West e. V.. In der DDR wurde die soziale und pflegerische häusliche Betreuung durch Gemeindeschwestern wahrgenommen. Mit der deutschen Wiedervereinigung begannen sich die bisherigen Strukturen des Gesundheitswesens aufzulösen. Am 18.10.1990 wurde gemeinsam mit Vertretern der evangelischen Kirche und der Kommunen das Diakonie-Werk Landkreis Nordhausen-West e.V. gegründet. Als Standort der ersten Sozialstation wurde die Gemeinde Günzerode gewählt, da dieser Ort sich direkt an der B 243 befindet und der zentrale Mittelpunkt aller umliegenden Gemeinden ist. Am 01.01.1991 wurde der Dienst durch 5 bisherige Gemeindeschwestern aufgenommen. 1995 erweiterte sich das Diakonie-Werk Landkreis Nordhausen-West e. V. mit der Eröffnung einer Sozialstation in der Stolberger-Strasse in Nordhausen. 1997 wurde der Grundstein für die neuen Räumlichkeiten der Sozialstation Günzerode gelegt, die sich bis dahin im Gebäude der Gasstätte befand. Schon ein Jahr später konnten die Räume auf dem Nachbargelände bezogen werden. Ein weiterer Meilenstein war am 01.10.1998 die Eröffnung der Tagespflege auf dem Gelände der Sozialstation in Günzerode. Damit erweiterte sich das Diakonie-Werk Landkreis Nordhausen-West e.V. um einen teilstationären Altenhilfebereich. Am 02.05.2003 wurde mit dem Neubau der Kurzzeitpflege auf dem gleichen Gelände in Günzerode eine weitere Lücke im Versorgungssystem geschlossen. Im April 2004 ist die Diakonie Sozialstation Nordhausen mit ihren Räumlichkeiten aus der Stolberger-Strasse in das Zentrum der Stadt, in die Rautenstraße umgezogen. Im Jahr 2015 wurde die Diakonie Kurzzeitpflege Günzerode um einen Neubau mit 12 Betten erweitert und zu einem modernen Seniorenheim mit 25 Heimplätzen und 5 eingestreuten Kurzzeitpflegeplätzen umstrukturiert. Bis heute hat sich die ständige Erweiterung der Angebote in unserem Landkreis bestens bewährt.

Geschichte der Diakonie in Nordhausen GmbH

Im Jahre 1991 wurde der Verein Diakoniewerk Nordhausen gegründet. Im gleichen Jahr erhielt der Verein von der Stadt Nordhausen die Trägerschaft über die Pflegeheime "August Frölich" und "Hermann Arnold". Später kam die "Psychosoziale Beratungsstelle für Suchtkranke und deren Angehörige" hinzu. Mit Hilfe von Fördermitteln des Deutschen Hilfswerkes erfolgte die teilweise Sanierung des Altbaus bzw. die Errichtung eines Anbaus in der Hermann-Arnold-Stiftung. Im Pflegeheim "August Frölich", das nach Übergang zur Diakonie auf den Namen "Martin Luther" getauft wurde, gab es keine größeren Investitionen. Im Jahre 1998 entschloss sich der Verein, mit der Stiftung "Maria im Elende", welche ein Pflegeheim in Elende betrieb, zusammenzugehen. Daraus entstand nach zähem Ringen die Diakonie in Nordhausen/Stiftung "Maria im Elende" GmbH. Ebenso wie das Martin-Luther-Heim war auch das Pflegeheim in Elende stark sanierungsbedürftig. Als Ersatzbau für Elende entstand das Ev. St. Marien-Hospital in Bleicherode, welches Ende 1999 nach mehrjähriger Bauzeit seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Für das Martin-Luther-Heim konnte im Jahr 2001 das St. Jakob Haus, mitten in der Stadt Nordhausen gelegen, eröffnet werden.

Render-Time: -0.634469