Freitag, 12.06.2015

Grundsteinlegung für das "Stehanus-Haus" Günzerode

Zu den Füßen eines großen Baukranes wurde heute unter Gebet und Fürbitte der Grundstein für das "Stephanus-Haus" der Diakonie in Günzerode gelegt. Entgegen dem allgemeinen Trend geht der Träger damit einen Schritt auf dem ländlichen Raum zu, anstatt ihn zu verlassen...

Der Vorstand und Schwester Ingrid segnen Neubau
Der Vorstand und Schwester Ingrid segnen Neubau
Michael Wegner legt Grundstein
Michael Wegner legt Grundstein
aktueller Baufortschritt
aktueller Baufortschritt

Zur heutigen Grundsteinlegung ist Schwester Ingrid Henkel, Pflegedienstleiterin der anderen 3 Einrichtungen in Günzerode, die Freude anzusehen, zehn Jahre, sagt sie, habe man um den Anbau gekämpft, jetzt sei es endlich soweit.

Und der Bedarf ist da, erklärte der Geschäftsführer Herr Michael Görk. Deswegen habe man sich auch zu dem Schritt entgegen dem Strom entschieden und bleibt auf dem Land anstatt es zu verlassen, meinte Görk.

Mit dem neuen Haus wird man über insgesamt 30 vollstationäre Plätze verfügen. Um die zu stemmen wird man auch 10 bis 15 neue Pflegekräfte einstellen, meinte Görk.

Gut 2,4 Mio. Euro investiert die Diakonie in Günzerode, einen Teil des Geldes stammt aus Fördermitteln, das die Stiftung Deutsches Hilfswerk beigesteuert hat.

Zur Grundsteinlegung segnete Herr Michael Wegner, ehrenamtliches Mitglied im Vorstand der Diakonie und Superintendent des Altenburger Landes, den Bau im gemeinsamen Gebet.

Gekommen waren auch die Ortsteilbürgermeister der Region und viele Gäste aus der Region.

Spätestens im Februar 2016 wird man einziehen können und der Günzeroder Baukran sollte bis dahin Geschichte sein.

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